Aktuelles

15. April 2020

Aufregende Zeiten

Wir alle erleben im Moment aufregende Zeiten. Selten haben wir im Frühjahr so viel Zeit gehabt uns um unsere Reben zu kümmern. Wenn die Unsicherheit darüber, wie stark unser Absatz am Ende getroffen wird, nicht so groß wäre, würden wir die Zeit im Weinberg ganz unbeschwert genießen. Ohne Einschnitte, wird es sicher nicht gehen.Trotz aller Herausforderungen muss es im Weingut seinen gewohnten Gang gehen. Die Reben hören ja nicht einfach auf zu wachsen.
 
In den letzten Wochen haben wir das Erwachen der Natur besonders genossen. Wir haben die Jungfelder mit der Hacke bearbeitet, Pheromone zur Verwirrung der Traubenwickler ausgehängt und uns mit den Bienen an den Blüten der Weinbergsbegrünung gefreut. Die 2018er Spätburgunder, sowie die ersten Rieslinge und Weißburgunder des Jahrgangs 2019 sind abgefüllt. Gestern Abend haben wir noch etwas Baldrian in den Jungfeldern ausgebracht, um diese in den kalten Nächten zu schützen. Ganz ohne Frostschäden haben die Reben die letzte Nacht leider nicht überstanden, aber auch hier werden erst die nächsten Wochen zeigen, wie schwer die Schäden wirklich sind.
 
Insofern sind wir positiv gestimmt und dankbar für die Arbeit mit der Natur, die uns erdet und zeigt, dass manches auch ganz normal weiter geht.