Aktuelles

28. September 2016

Zeit für die Ortsweine

Letzte Woche waren wir doch ziemlich irritiert. So richtig ging die Reife nicht voran. Was tun, war die Frage?

Eigentlich kommt man während der Lese jedes Jahr an so einen Punkt. Zunächst nimmt die Reife schnell zu, man denkt, bald schon muss es schnell gehen, doch dann kommt plötzlich eine Stagnationsphase und nichts geht mehr voran. Die Lese läuft auf vollen Touren und man weiß nicht, was man am nächsten Tag ernten kann.

Heute kann ich sagen, dass wir hinter dem Stillstand liegen und vor allem der Riesling davon fast gar nicht, die Weißburgunder hingegen um so mehr betroffen waren.

Also haben wir uns um die Rieslingweinberge gekümmert und sind mittlerweile mitten in der VDP.Ortsweinlese angekommen. Gestern und heute Ruppertsberg in Reiterpfad, Nussbien und Linsenbusch, in Deidesheim im Herrgottsacker und der Mäushöhle und morgen dann in Gimmeldingen im Biengarten und Kapellenberg. Alles eher jüngere Weinberge in diesen VDP.Ersten und VDP.Grossen Lagen, die wir noch nicht für die Grossen Weine verwenden wollen.

Die Trauben schmecken fantastisch und sehen auch so aus. Fast kein einziges faules Beerchen ist auszusortieren. So kann es weitergehen.

Morgen oder übermorgen werden wir dann auch den Schritt wagen, die ersten Trauben auch im unteren Idig zu lesen. Wenn das Wetter hält wird alles gut.